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Der Arabische Golf – Die Ostküste Saudi-Arabiens

Wo liegt der Arabische Golf? Da kommt mancher ins Grübeln. Dabei ist die Lösung ganz einfach: Gemeint ist das Gewässer im Osten der Arabischen Halbinsel, das im Westen umgangssprachlich meist als Persischer Golf bezeichnet wird. Araber sprechen hingegen vom Arabischen Golf. Die Diskussion der korrekten Benennung hat wiederholt zu Auseinandersetzungen zwischen den Anrainerstaaten geführt, da manche sie mit politischem  und nationalem Ehrgeiz führen. Sogar die Vereinten Nationen mussten sich mehrfach mit der Problematik befassen.

Der Golf trennt die Arabische Halbinsel vom Iranischen Plateau und hat eine Länge von rund 1.000 Kilometern und eine Breite von bis zu 300 Kilometern. Im Gegensatz zum Roten Meer, das Tiefen von mehr als 2.000 Metern aufweist, ist der Arabische Golf ein vergleichsweise flaches Gewässer mit Tiefen bis zu gerade einmal 100 Metern.

Über die Straße von Hormuz ist der Arabische Golf mit dem Golf von Oman verbunden, der die Verbindung zum Arabischen Meer und schließlich zum Indischen Ozean herstellt. Am Nordende, am „Schatt al-Arab“ mündet das große Flußdelta aus den beiden zusammentreffenden Flüssen Euphrat und Tigris in den Golf. Trotz des Süßwasserzuflusses ist der Salzgehalt im Arabischen Golf mit 4 Prozent ähnlich hoch wie im Roten Meer.

In der Golfregion befinden sich die weltweit umfangreichsten förderfähigen Erdöl- und Erdgasvorkommen. Mehr als zwanzig Prozent davon entfallen auf Saudi-Arabien. Daher sind die Seehäfen entlang der Küsten von großer Bedeutung für die Rohölverschiffung in alle Welt. Entsprechend hoch ist das Verkehrsaufkommen. Täglich durchfahren durchschnittlich fünfzehn Öltanker die Straße von Hormuz. Um Kollisionen zu vermeiden, müssen die Schiffe sich in exakt definierten Einfahrts- und Ausfahrts-Korridoren von jeweils drei Kilometern Breite bewegen.

Die größten Städte Saudi-Arabiens an der Golfküste sind Khafji, Al-Jubail und Dammam. Khafji erlangte traurige Berühmtheit im Zweiten Golfkrieg. Nachdem irakische Truppen die Stadt in der Grenzregion zu Kuwait überfallen hatten, entspann sich hier eine Schlacht mit Bodentruppen und Luftwaffe, bei der die Angreifer wieder aus dem Land vertrieben wurden. Al-Jubail war bis in die Siebziger Jahre ein bedeutender Stützpunkt für die Perlentaucherei. Heute hat sich die Stadt mit mehr als 300.000 Einwohnern zu einem wichtigen Industriestandort gewandelt. Mehrere Häfen, der größte unter ihnen ist der „King Fahd Industrial Port“, dienen für petrochemische Transporte, zur Erzverladung und für den Umschlag von Import- und Exportgütern. Dammam ist nicht nur ein bedeutender Ölhafen, sondern auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Denn von hier führt eine 950 Kilometer lange Bahnstrecke zur Hauptstadt Riad, die langfristig zur Westküste hin verlängert werden soll, über Mekka, bis nach Dschidda am Roten Meer.

Vor der saudischen Küste liegt außerdem das kleine Insel-Königreich Bahrain, mit dem Saudi-Arabien durch eine lange Brücke verbunden ist.

3 Kommentare

  1. afshar /

    Der gemeinte golf heisst seit jahrtausende schon PERSISCHEN GOLF.In allen schulen der welt wird schon seit graumerzeit persischen golf unterichtät.Also wofür die ganze aufregung der araber?dubai gehörte selber schon vor 60jahren noch zum iran.PERSIAN GOLF FOR EVER!!!!

    • alireza /

      du hast vollkommen recht das persischen golf heisst schon seit tausende jhare persischen golf und das wird sich auch nie ändern.alle menschen auf die planet erde kennen den PERSISCHEN GOLF;die araber wissen das selber ganz genau…!!!!!

  2. Der jenige der diesen bericht geschriben hat, war woll nicht gebildet genug.nicht umgang sprachisch heissts persischen golf,sondern in alle bücher der welt über erdkunde steht persischen golf.es gibt einfach keinen arabischen golf und hats nie gegeben.das weisst doch jeder der nur ein wenig allgemeinbildung hat…………..das die araber zum grosstenteil ungebildet sind wissen wir schon.aber das mussen soger die araber wissen PERSISCHEN GOLF FOR EVER!!!!!!!!!!!

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